Fünf Dinge über … Hausmittel bei Erkältungen

Hausmittel bei ErkältungenWeißt du, was man über gutes Online-Schreiben sagt? Dass es auf den Punkt kommt. Dass es keine Geheimnisse vor dem Leser hat, der sich im weiten Ozean des Internets schnell ablenken lässt (“Oh guck mal! Ein Tigerhai!”). Dass es damit zu kämpfen hat, dass der Leser die Aufmerksamkeitsspanne eines Streifenhörnchens hat. Daher “Herzlichen Glückwunsch!”, wenn du es bis hierher geschafft hast. Jetzt die schlechte Nachricht: Bevor ich dir verrate, wie ich Erkältungen an die Gurgel gehe, kommen zwei Absätze Geschwafel. Fühle dich frei, sie zu überspringen!

Zwei Absätze Geschwafel

Neues Jahr, neues Glück. Nach einer kleinen Blogpause habe ich Neujahr damit zugebracht, frische Ideen für meinen Blog zu suchen. Rezepte für Smoothies und andere Mahlzeiten machen mir riesigen Spaß – sogar mehr Spaß als erwartet. Letztendlich möchte ich aber den Blog schreiben, den ich woanders gerne lesen würde. Was ich bei anderen immer sehr interessant finde, ist, wenn sie das Fensterchen zu ihrem Gehirn öffnen und uns einen Blick in ihre Gedankenwelt ermöglichen, wenn sie nicht nur Produktplatzierungen, sondern auch Seele zeigen. (Kleine Randnotiz: Melina von Vanilla Mind hat zu diesem Thema gerade einen spannenden Blog-Artikel geschrieben.)

Deshalb habe ich mir vorgenommen, in unregelmäßigen Abständen “5 Dinge über …” ein Thema zu schreiben, bei dem ich das Fensterchen zu meinem Kopf aufmache. Den Anfang macht mein saisonales Lieblingsthema: Erkältungen. Schnupfen, Husten und Schwabbelkopf sind anstrengend und frustrierend. Sie stampfen To-Do-Listen ein und klauen mir wertvolle Zeit. Aber man lernt nun mal mit jeder Erkältung dazu – und nach über 30 Jahren mit ungemütlichen deutschen Wintern habe ich meinen eigenen kleinen Medizinkoffer, um Krankheitserreger zu bekämpfen oder gar nicht erst zum Zug kommen zu lassen.

Ich packe meiner Erkältung einen Koffer und in den Koffer lege ich…

Erkältungen sind wie ungebetene Untermieter, die sich nicht benehmen können. Du kannst entweder tagelang dabei zusehen, wie sie die Fußböden zerkratzen, das Bad fluten und die Tapete von den Wänden reißen – oder du bittest sie freundlich, aber bestimmt, zu gehen und schiebst sie mitsamt ihrem Gepäck, ihrem Rotz und ihrem Schleim über die Türschwelle.

Erkältungsviren können jedoch sehr überzeugend sein. Darum schadet es nicht, sich zu bewaffnen. Die folgenden fünf “Heilmittel” sind meine Lieblingswaffen. Das Schöne daran ist, dass du noch nicht mal in die Apotheke gehen muss, um sie zu bekommen. Der Biomarkt und die Drogerie reichen vollkommen aus.

Ölziehen

Ölziehen hilft mir bei Zahnfleischproblemen, aber ich habe herausgefunden, dass es auch gegen das erste Kratzen im Hals hilft. Hinter dem mysteriösen Namen versteckt sich etwas ganz Simples. Direkt nach dem Aufstehen nimmst du einen Teelöffel Öl (ich bevorzuge Kokosöl, aber Sesam- oder Sonnenblumenöl funktionieren auch) in den Mund und schiebst es 20 Minuten hin und her – du ziehst es quasi durch die Zähne. Nicht gurgeln ode runterschlucken! Anschließend spuckst du es aus, spülst den Mund mit warmem Wasser und putzt dir die Zähne. Ich weiß, ich weiß… 20 Minuten klingen lang, aber du kannst natürlich gerne kürzer anfangen – oder dich währenddessen anziehen, das Haustier füttern, Frühstück machen oder die Welt retten.

Ingwer und Zitrone gegen Halsschmerzen – und zwar nicht als Getränk

Menschen mit Erkältungen haben die Tendenz, die seltsamsten Tränke zu brauen. Knoblauch, Zwiebeln, Ingwer, Zitronen- oder Ananassaft sollen das Immunsystem in Schwung bringen. Außer ein bisschen Tee kriege ich von diesen ganzen Wundertränken jedoch nichts runter – was nicht bedeutet, dass ich auf die Kraft von Ingwer und Zitrone verzichte. Die wunderbare Adina Grigore verschreibt in ihrem Buch “Just the Essentials” Zitrone und Ingwer als ätherische Öle gegen Halsschmerzen. Einfach zu gleichen Teilen in einen Diffuser oder eine Duftlampe geben, verdunsten und schon fühlt sich der Hals ein wenig freier an.

Ingwer und Zitrone sind übrigens nicht die einzigen ätherischen Öle, die bei einer Erkältung Wunder wirken. Weitere Öle gegen schwache Glieder, laufende Nasen und kratzende Hälse findest du zum Beispiel in diesem Artikel von The/Thirty.

Propolis-Bienenpower

Was ebenfalls gegen die aufkeimenden Halsschmerzen hilft, sind Propolis-Pastillen aus der Drogerie. Und nein, das hier ist #keinewerbung. Ich würde aber definitiv meine Seele verkaufen für einen Jahresvorrat Propolispastillen. Mehrmals am Tag eine Pastille lutschen und mit viel Glück bleibt die Erkältung ein Schnupfen. Und wenn nicht, beruhigen die Pastillen den Hals besser als manche Hustenbonbons. Propolis ist übrigens ein Harz, das Bienen in ihrem Bienenstock verbauen. Für Bienenstichallergiker sind die Pastillen deshalb nicht geeignet.

Nasenpflege

Das Schlimmste am Schnupfen ist die wunde Nase. Gegen trockene Stellen um die Nase nehme ich Nasencreme. Die Schleimhäute pflege ich mit Nasenöl aus Sesamöl und Vitamin E, damit sie geschmeidig bleiben. Netter Nebeneffekt, vor allem für Kontaktlinsenträger: Das Nasenöl hilft auch gegen trockene Augen (Dafür tropft man es sich in die Nase, nicht in die Augen – ich sag’s mal lieber dazu!).

Eins gegen alles: Japanisches Heilpflanzenöl

Wenn’s dann doch mal passiert, dass der Hals brennt, die Nase läuft und die Augen tränen, ist japanisches Heilpflanzenöl mein liebstes Hausmittel. Das Öl, das nicht mit ätherischem Pfefferminzöl gleichzusetzen ist, findet ihr ebenfalls in der Drogerie. Und ja, das ist ebenfalls #keinewerbung, aber für einen Jahresvorrat japanisches Heilpflanzenöl würde ich meinen zukünftigen Erstgeborenen hergeben.

Ich verdampfe das Öl im Diffuser, weil es wach macht und die Nase befreit. Ich tupfe es unter die Nase, um Verstopfungen zu lösen. Ich reibe es mir auf die Schläfen gegen Kopfschmerzen und ich benutze es zum Inhalieren, um alles zu lösen, was nicht in den Kopf gehört. Und wenn das noch nicht genug Argumente sind: Gegen Bauchschmerzen und juckende Mückenstiche hilft es ebenfalls.

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