Smoothies ohne Bananen: Sieben Ersatzzutaten

Smoothies ohne Bananen: Sieben Ersatzzutaten

Keine Banane, kein Smoothie? Das Gefühl hat man jedenfalls manchmal, wenn man verzweifelt nach einem Rezept ohne krumme gelbe Früchte sucht. Blöd nur, wenn man keine Bananen verträgt oder sie nicht mag. Aber keine Angst! Rettung naht! Hier sind meine Tipps, um Smoothies ohne Bananen zu mixen.

Was kann die Banane, was anderes Obst nicht kann?

Bananen sind nicht nur wegen des Geschmacks Bestandteil vieler Smoothies. Sie dicken dünnflüssige Smoothies an, machen satt und sorgen für eine cremige Textur. Außerdem süßen sie auf natürliche Art und Weise und harmonieren mit einer Vielzahl von anderen Zutaten. Dass sie dabei einen relativ neutralen Geschmack haben macht sie zu einer idealen Zutat – wenn man sie mag und sie verträgt.

Der perfekte Smoothieersatz muss also eine Menge können. Ich gestehe, es war gar nicht so einfach, eine passende Zutat zu finden. Ich habe viel rumprobiert und hatte zwischendurch gar keine Lust mehr auf Smoothies, weil ich von der Bananenhaftigkeit der Smoothiewelt überwältigt war – bis ich meine persönliche magische Smoothiezutat gefunden habe.

Mein Favorit: Birnen

Ich habe lange nach einem gleichwertigen Ersatz gesucht, viel ausprobiert und irgendwann frustriert beschlossen, dass ich einfach nie wieder Smoothies mit Bananen machen werde – bis ich in einem Kommentar unter einem Artikel etwas von Birnen gelesen habe.

Nach dem ersten Testlauf bin ich schnell Fan geworden und heute kommt fast kein Smoothie ohne Birne aus. Je nachdem, wie groß die Birne ist, was das Originalrezept mit Banane verlangt oder worauf ich gerade Lust habe, schnipple ich eine halbe bis eine ganze Birne in den Mixer. Mein Favorit sind Abate-Birnen, weil sie relativ süß sind.

Birnen… :

  • … sind relativ neutral im Geschmack.
  • … sind ähnlich süß wie Bananen, sodass das man das Rezept meist nicht großartig umbauen muss.
  • … geben dem Smoothie mehr Substanz und ich werde definitiv satt davon.
  • … sind eine weitere Frucht in deinem Smoothie, das heißt, weitere gesunde Inhaltsstoffe.
  • … sind günstig und gut erhältlich.

Haferflocken

Haferflocken nutze ich nach Bananen am zweitliebsten – her mit den Kohlenhydraten! Ich habe normalerweise großblättrige Haferflocken zuhause und benutze ein bis vier Esslöffel (oder auch 1/4 Cup) im Smoothie. Allerdings verändern sie meines Empfindens den Geschmack ein bisschen. Deshalb bevorzuge ich im Smoothie Schmelzflocken. Das sind ganz zarte Flöckchen aus gemahlenem Hafer, die sich im Smoothie auflösen und diesen andicken.

Proteinpulver, Lein- oder Chiasamen

Wenn dir die cremige Konsistenz nicht so wichtig ist, du aber gerne satt werden möchtest, sind ein Esslöffel Proteinpulver, Leinsamen und Chiasamen eine gute Wahl. Während Lein- und Chiasamen relativ geschmacksneutral sind, musst du bei Proteinpulvern ein wenig aufpassen, da sie den Geschmack verändern können. Manchmal ist das gewollt, wenn du zum Beispiel eins mit Vanille- oder Schokogeschmack benutzt. Allerdings habe ich es bei einem Reisproteinpulver schon erlebt, dass dieses unangenehm durchgeschmeckt hat. Ob Proteinpulver oder nicht, ist ja generell auch ein bisschen eine Glaubensfrage. Das werde ich zu gegebenem Zeitpunkt auf diesem Blog erörtern;)

Nussmus

Nussmus ist bei meinen Smoothies sowieso immer gerne gesehen, macht es doch schön satt. Wenn in deinem Smoothie eigentlich keine Nüsse vorgesehen sind, werden sie den Geschmack des Getränks etwas verändern, wenn du sie statt Bananen einsetzt. Ich nehme als Bananenersatz gerne Cashewmus, weil das so schön vielseitig ist. Mandel- und Erdnussmus verändern den Geschmack hingegen stärker. Einziger Nachteil dieses Bananenersatzes: Er ist relativ teuer.

Joghurt

Ein paar Löffel Joghurt (ob von der Kuh oder von der Pflanze) machen den Smoothie cremiger. Je nach Joghurt verändert sich dadurch allerdings der Geschmack etwas. Bei meinem letzten Versuch mit Joghurt hat der Smoothie anschließend säuerlicher geschmeckt. Ob einem das gefällt, ist Geschmackssache. Mich hat es nicht umgehauen.

Zucchini

Zucchini als Bananenersatz sind bislang das Verrückteste, was ich ausprobiert habe. Es hat mich leider nicht völlig überzeugt. Obwohl rohe Zucchini relativ neutral schmeckt, verändern sie meiner Meinung nach den Geschmack des Smoothies immer ein bisschen – zum Schlechteren. Nachsüßen rettet den Smoothie dann meistens, aber so richtig warm werde ich mit dieser Lösung nicht.

Wenn dich das mit der fehlenden Süße nicht stört – greif zu. Zucchinis sind günstig und in jedem Supermarkt zu finden. Sie lassen sich gut einfrieren und haben eine ähnliche Größe wie Bananen, d.h. du kannst sie einfach eins zu eins ersetzen.

Manchmal ist es so einfach: Banane weglassen

Dir ist das alles zu viel Aufwand? Gerade in Smoothies, in die noch weiteres Obst (und Gemüse) gehört, fällt es oft gar nicht auf, wenn die Banane fehlt. Lasse sie einfach weg. Schmecke deinen Smoothie aber nach dem Mixen ab. Möglicherweise ist der Smoothie dir nicht süß genug und braucht noch ein bisschen Nachhilfe.

Du kannst natürlich auch etwas mehr von den anderen Obst- und Gemüsezutaten nutzen. Gefrorene Zutaten oder zusätzliche Eiswürfel machen den Smoothie cremiger. Da ich meine Smoothies meistens am Abend vorher mache, sind Eiswürfel aber nicht die beste Option, weil sie den Smoothie verdünnen.

Smoothies ohne Bananen? Hier entlang!

Du hast keine Lust, bei jedem Rezept nachdenken zu müssen und möchtest lieber sofort alle Zutaten in den Mixer schmeißen? Hier findest du meine Pinterest-Sammlung von Originalrezepten, die ganz ohne Bananen auskommen. Du hast weitere Tipps, wie man Smoothies ent-bananisieren kann? Teile sie mit uns in den Kommentaren:)

 

Quellen:

Eigene Erfahrung:)

http://www.thekitchn.com/question-smoothies-without-banana-168181



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